Schmerzhafte Leere

Schmerzhaft Leere

Sieh dir den Mond an, der in der Dunkelheit so leuchtet. Doch diese Dunkelheit ist hell im Gegensatz zu der Dunkelheit in meinem Herzen.

Stell dir den Schmerz und die Qual vor bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Den Schmerz nimmst du mal vier dann kannst du dir ungefähr vorstellen wie stark sich mein Herz täglich vor Schmerz zusammenzieht.

Siehst du das Meer?

Das viele Wasser?

So viele Tränen habe ich schon für die Liebe vergossen

Sie würden die ganze Welt überfluten.

Mein Leidensschrei dringt laut aus meiner Kehle. Mein Herz zieht sich zusammen. Habe ich überhaupt ein Herz?

Ich spüre es nicht.

Mein Körper ist nur noch erfüllt von Schmerz

Mehr spüre ich nicht.

Leere

Die Klinge die ich über meine weiße Haut ziehe...

Ich spüre sie nicht...

Der Strick der fest um meinen Hals liegt...

Ich spüre ihn nicht

Den kalten Lauf der Pistole an meinem Kopf...

Ich spüre ihn nicht

Die Angst bei dem Blick in die endlose Tiefe...

Ich spüre sie nicht

Die Angst vor dem Tod

Ich spüre sie nicht

Leere

Mein Herz ist mit Narben übersäht

Tiefe, nicht mehr verheilende Narben

Siehst du sie? Narben die sich wie ein Netzgitter um mein Herz schlingen Jeder weitere Schicksalsschlag; eine weitere tiefe Narbe entsteht

Mein vernarbtes Herz

Von der Liebe geschändet

Siehst du es?

Siehst du den Schmerz tief in mir?

Hass und Wut auf die Menschheit

Hass und Wut auf die Welt

Hass und Wut auf die Liebe

Es gibt nur eine Lösung die mir in meiner Verzweiflung einfällt.

Spring!

Drück ab!

Zieh die Klinge durch!

Lass dich hängen!

Die Erlösung kommt mit dem Sprung.

Mit der Kugel.

Mit der Klinge.

Mit dem Strick

Ich bin erlöst

Der Schmerz löst sich auf. Mein letzter Atemzug

Stille

Leere

Tod

 

11.1.07 20:01

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